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Und da bleibst du auch! ... Herzlich willkommen, übrigens.
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Totalschaden
Wer den Füllstand seines Benzinfasses mit einer Kerze als Lichtquelle kontrolliert, wird sich über den vollen Tank nicht freuen. Wer zu cool ist, die Zigarette vor der Verwendung des Haarsprays aus dem Mund zu nehmen, spart sich künftig eine Menge Frisierzeit.Normal ist es dagegen, an Förderplattformen Gasfackeln zu betreiben. Üblicherweise ist das kein Problem. Das ändert sich allerdings, wenn aufgrund eines Lecks des Methangehalt der Umgebungsluft plötzlich auf unangenehme Werte steigt. Die Gelassenheit des Sicherheitschefs von total, David Hainsworth , muss man da erstmal an den Tag legen:Derzeit wird das Zeug ja in ein völlig andere Richtung geweht, und wenn das Wetter hält, bleibt das auch noch ein Weilchen so.Ganz ehrlich: So spannend wie dieser Tage fand ich den Wetterbericht selten. Oder, poetischer ausgedrückt:Gott schütze uns mit Sturm und Windvor Gaslecks, die aus Frankreich sind!
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Die Frage ist zu schwer für mich, ich stelle sie jetzt öffentlich...*
Wulff heißt jetzt Gauck, Rößler demnächst Nerz und auch Schlecker will in Kürze seinen Namen ändern - eigentlich passiert in letzter Zeit genug, was man kommentieren könnte. Allerdings wird meine geistige Leistung - gerade aus dem Winterschlaf erwacht - mal wieder von einem schweren philosophischen Problem völlig in Anspruch genommen. Um für den baldigen Semesterbeginn den Kopf frei zu bekommen, mache ich die Frage nun öffentlich:
Haben Leute in Holz-, Beton oder Granithäusern eigentlich die Angewohnheit, den ganzen Tag mit Backsteinen um sich zu werfen, und wenn nein, woher kommt dann dieses bescheuerte Sprichwort über Glashausbewohner? *Zitat die Ärzte
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Futwatch
Die einen kaufen sich ein Haus, die anderen sparen an den Parisern: Die Aufzucht eines Kindes kostet in Deutschland durchschnittlich rund 120000 Euro, ein eventuelles Studium noch gar nicht mit eingerechnet. Und wer diesen Preis bezahlt kann wohl auch erwarten, sich in Zukunft nicht mehr mit jeder Lappalie seiner Anschaffung beschäftigen zu müssen. Beispielsweise mit der Erziehung der Leibesfrüchtchen.
Unvergessen sind die Streitigkeiten über Scripted Reality: Auf der einen Seite einfallslose Drehbuchschreiber, die nur die während einer durchschnittlichen Busfahrt aufgeschnappten Geschichten, Gerüchte und Prahlereien zu Papier bringen müssen, um einen Nachmittag Sendezeit zu füllen. Auf der anderen Seite die Frage besorgter Eltern, ob man seinen Kindern künftig auch noch den Unterschied zwischen Wirklichkeit und Fernsehen erklären müsse, bevor man sie beruhigt vor letzterem parken kann.
Offensichtlich haben die Drehbuchschreiber die Runde gewonnen. Bei der Frage allerdings, ob die jungen Zuschauer jetzt entsprechend aufgeklärt an den Apparaten sitzen, verschwindet selbst mein sonst unerschütterlicher Optimismus jaulend unter dem Sofa.
Damit er dort nicht so alleine ist, schüchtert derzeit eine Horde unerschütterlicher Verbraucherschützer auch meinen letzten Rest Vertrauen in den gesunden Menschenverstand massiv ein: "Foodwatch", das fleischgewordene Eingeständnis, keinen Bock auf die Lektüre der Zutatenliste zu haben, gepaart mit dem Anspruch, mehr Informationen auf der Packung lesen zu können. Diese Initiative stellte am Dienstag eine überraschende Studie vor, derzufolge die Werbung für "Kinderprodukte" an tendentiöse Berichterstattung grenzt. Frühstücksflocken beispielsweise könnten gar keine ausgewogene Mittagsmahlzeit darstellen, Fruchtzwerge würden das Wachstum höchstens in die Breite anregen und die Milchschnitte sei mitnichten ein unbehandeltes Molkereiprodukt. (Wer das erwartet hat, vermutet in "Kinder Pingui" wohl auch das Fleisch sympathischer Antarktisbewohner)
Doch keine Studie ohne Forderung: Ziel dieses Portales ist es, von der Notwendigkeit einer Lebensmittelampel zu überzeugen. Mit dieser soll dann der geneigte Kunde auf einen Blick feststellen können, ob das Produkt seiner Wahl zur Ernährung taugt. Konsequent angewendet könnte man dadurch endlich erfahren, welche so harmlos erscheinenden Lebensmittel die wahren Killer sind: - Wasser beispielsweise weist einen eklatanten Nährstoffmangel auf, der sich schon nach wenigen Tagen ausschließlicher Ernährung davon bemerkbar macht - Ähnliches gilt für den von Lobbyisten oft als "gesund" angepriesenen Salat, der den Kohlendhydratgehalt eines durchschnittlichen Lateinheftes noch unterbietet. - Als Dickmacher kann man hingegen die meisten Olivenöle bezeichnen: Selbst die hochwertigen kaltgepressten Vertreter des Sortimentes bestehen zu über 90% aus Fett! - An der Spitze jedoch steht das so harmlos daherkommende Kochsalz: Für Beträge weit unter 50ct wird es in Pfundpackungen abgeben. Wer eine solche bei zb einem gemütlichen Filmabend verspeisen will, kann sich - und das ist keine Übertreibung oder Panikmache - den Kauf einer extended Version sparen.
Vielleicht bin ich zu sehr mit der Werbung aufgewachsen, um hinter jedem "Premium"-Käse tatsächlich eine erhöhte Qualität zu vermuten. Eines muss man sich aber auch immer wieder klar machen: Wer will, dass die Idiotie ausstirbt, muss ihr auch eine ernsthafte Chance dazu geben.
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