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Melanie hat mich vor einigen Monaten aufgefordert, endlich eine neue "That's me"-Seite zu erstellen. Nun bin ich zwar nicht grundsätzlich beratungsresistent, aber wie jeder Mann versuche ich natürlich, jede Verbindung zwischen wohlmeinenden Ratschlägen und entsprechendem Handeln zu verschleiern. Darum musste ich so lange mit dem Update auf dieser Seite warten.
Bedankt Euch also bei Melanie. Dieser Text hat den Stand vom September 2011.

Dieses Blog entstand vor nunmehr über drei Jahren. Irgendwann dachte ich einmal über die vielen Blogger nach, die Ihre online-Tagebücher erstellen und nach den ersten drei Einträgen verkümmern lassen. Gleichzeitig lieferten sich die etablierten Medien ein Rennen, wer der neuen Konkurrenz mehr revolutionäre Sprengkraft zutraute: Ganze Revolutionen sollten durch Seiten wie diese auszulösen sein. (Erstmals sah man sich in diese These übrigens bei den Aufständen im Iran bestätigt, bis irgendwer einmal nachfragte, warum sich die angeblichen Iraner eigentlich nicht auf persisch unterhalten)
Jedenfalls, ich war minderjährig, hatte Zeit und exakt drei Artikelideen im Hinterkopf - und meldete mich bei myblog an.

Inzwischen haben sich im Grunde alle drei Vorraussetzungen geändert: In Kürze erreiche ich sogar das in den USA zur Volljährigkeit führende Alter, das Studium und die vielen kleinen Nebensächlichkeiten stauchen das Zeitpensum auf ein handliches Format und in aller Regel bin ich froh, wenn ich wenigstens eine einzige Idee hab, die sich sinnvoll schwarz auf weiß projezieren lässt. Hin und wieder klappt das dann sogar früh genug, dass das Thema in der zwischenzeit nicht wieder vollends veraltet - und wenn doch, rette ich mich mit dem Argument heraus, die Erinnerung wach zu halten.

Wenn wir von Erinnerungen sprechen, wird es wohl auch Zeit, einige biographische Fakten in den Raum zu werfen. Als ich geboren wurde, lag nicht nur die DDR in ihren letzten Zügen, es war auch jener Spätsommer, der die grandiose Weintrilogeie "1988, 1989 und 1990" komplettieren sollte. Erwartungsvoll kam ich glatt einen Tag zu früh auf diese Welt, um deren Licht in Fürth zu erblicken.
Menschen, die um diesen wundervollen Umstand nicht wissen, behaupten, sie seien lieber Fünfte als Fürther. Oder aber, das schönste an Fürth sei die U-Bahn nach Nürnberg. Ich jedoch liebte meine Geburtsstadt so sehr, dass ich sie die nächsten 16 Jahre lang nicht mehr betrat und auch heute noch an zehn Fingern abzählen kann, wie oft ich sie besuchte. Fernbeziehung eben. Wir verstehen uns, wir müssen nicht ständig aufeinander sitzen. Das passt schon. Wir kommen zurecht.

Nein, für mich war es an der Zeit, die Welt kennenzulernen. Und welcher Ort hätte dafür besser geeignet sein können als jene mittelfränkische Gemeinde, die in erster Linie damit wirbt, dass man dank guter ÖPVN-Anbindung schnell wieder raus kommt? Das ganze in einem Landkreis, dessen Hymne ungelogen die Zeile "Das ist mein Land, da such ich das Weite" enthält?

Ich suchte das Weite, die weltpolitische Bedeutung, Big Business, die Macht, Geld, Frauen und eine Polizei, die besseres zu Tun hat als Radlern wegen eines defekten Rücklichtes 10 Euro abzuknüpfen. Und so sang ich kurz nach dem Abitur "I'd move heaven and hell to get outta here", und zog in die Hauptstadt. Zumindest in eine Landehauptstadt. Also die Landeshauptstadt des Bundeslandes Bremen. Eben nach Bremen.

Was sich in der Zwischenzeit nicht geändert hat, ist das Blog selbst. Klar, es gab Zeiten, da wurde es häufiger beschrieben und es gab Zeiten, wo sich hier die Steppenläufer tummelten. Es gab Zeiten, da winselte ich um Kommentare, und es gab eine Zeit, da schaltete ich die Kommentarfunktion ab, weil täglich immer mehr Leute meinten, Viagra unter die Menschheit bringen zu müssen. Fest etabliert hat es sich inzwischen, bei Wahlen auf Landes- und Bundesebene kurz einige ausgewählte Parteien vorzustellen, ebenso ist der Jahresbericht im Dezember eine schöne Tradition. Intern gehört dabei auch schon zum guten Ton, dass ich mir jedes Jahr aufs neue vornehme, die Themen wesentlich früher zusammenzuschreiben, um die Tage um Weihnachten herum nicht ständig vor dem Laptop zu hängen. Traditionellerweise geht dieser Plan allerdings nie auf.

Zur eher ungeliebten Tradition gehören hingegen die folgenden Punkte. Um die werde ich mich allerdings schon morgen kümmern:
    - Seit der Zeit kurz vor dem einjährigen Jubiläum dieser Seite hatte ich vor, die Artikel einmal nach zeitkritisch und zeitlos zu ordnen und dabei noch meine persönlichen Favoriten zu empfehlen.
    - Das Layout ist immernoch das gleiche wie am ersten Tag
    - Der Witz mit dem singenden Niveau ist eigentlich auch schon mehr als ausgelutscht, die Schreibweise "niwoh" hat auf lachschon(.de), wo sie herkommt, inzwischen auch so manche Entwicklungsstufe hinter sich gebracht. Den Link werd ich aber wohl nicht mehr ändern können.
    - Noch immer fehlt der Seite irgendwie ein "roter Faden" - es sind halt noch immer die Schreibübungen des Schülerzeitungsredakteuren, der zwischen den Ausgaben an seinem Stil feilt
    - Ich wollte schon immer mal eine von diesen "Über mich"-Seiten mit dem Zitat von Campino "Und wieder ist ein Jahr vorrüber, und wieder ist mein Bierglas leer" beginnen. Ich hab sogar ein Textfragment herumliegen, für das ich vorher extra ein Glas Multivitaminsaft austrank, weil ich es ziemlich witzig fand, die Aussage auf diese Weise zu relativieren.
    - Die optische Aufhübschung mittels interessanter Grafiken ist noch immer an die 56k-Modems angepasst.*

So, dann war es das auch schon wieder mit autobiographischem Geplauder aus dem Nähkästchen. Mehr davon erfährt man hin und wieder in den Einträgen, darum kann ich diese nur empfehlen. Ich kenn den Autor dieser Artikel, ist echt'n dufter Typ.

In diesem Sinne - Lesen Sie los!



*Auf Ipernity kann der geneigte Leser allerdings finden, was mir so vor die Linse gekommen ist.

Alter: 26
 

Ich mag diese...
Autoren: von Homepages nicht
die diesen \"ich mag diese\" Satz nicht einfach von der Seite streichen können

und einen so dazu zwingen
hier Schwachsinn reinzuschreiben!

Mehr über mich...



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